
Stadt Achim macht den Weg für das Hospiz frei
Emmaus Hospiz wird in Achim neun Plätze für Menschen aus dem gesamten Landkreis in ihrer letzten Lebensphase schaffen.
Begleitung heißt für uns bei Emmaus: einfach da sein – aufmerksam, geduldig und offen für kleine Momente, die Großes bewirken.
Unsere Ehrenamtliche Beatrix Wagner-Willmer erzählt von Herrn G., Anfang 80, der in einem Verdener Pflegeheim lebte. „Anfangs lag er still im Bett und sprach kaum“, erinnert sie sich. Doch mit jedem Besuch entstand Vertrauen – gemeinsame Spaziergänge, stille Nachmittage, ein Lächeln zwischendurch.
Eines Tages hatten beide eine Idee: ein Eis essen gehen. Der Plan brauchte etwas Geduld – erst musste ein Rollstuhl organisiert werden. Und als er endlich da war, reichten die Kräfte von Herrn G. nicht mehr aus, um hinauszufahren.
„Dann holen wir das Eis eben hierher“, schlug Beatrix vor. „Erdbeere, zwei Kugeln“, antwortete er leise.
Sie fuhr in die Stadt, kaufte das Eis und brachte es ans Bett. „Als er den Becher sah, bekam er große Augen. Ich löffelte ihm etwas auf die Lippen – er schloss die Augen und lächelte.“
Ein kleiner Moment – und doch so viel mehr: erfüllte Nähe, Lebensfreude, Würde bis zuletzt.

Emmaus Hospiz wird in Achim neun Plätze für Menschen aus dem gesamten Landkreis in ihrer letzten Lebensphase schaffen.

Im Rahmen unseres Jubiläums in der Verdener Innenstadt durfte natürlich auch eine Tombola nicht fehlen – und jetzt wurden die Gewinne persönlich übergeben!

Einblicke in das Jubiläum des Emmaus Ambulanten Hospizdienstes in Verden: Eindrücke, Begegnungen und besondere Momente.

Wie lässt sich ein Thema, das von so viel Menschlichkeit, Nähe und Würde geprägt ist, in wenigen Seiten greifbar machen?