
Ein Nachmittag des Erinnerns, der Verbundenheit und des Trostes
Am 23. November 2025 hat der Emmaus Ambulanter Hospizdienst zu einem Trost- und Gedenkgottesdienst eingeladen.
das Leben läuft auf Hochtouren. Zwischen Terminen, Familie, Verpflichtungen.
Und dann – kommt ein Moment, der alles verändert. Eine Diagnose ohne Aussicht auf Heilung. Ein Anruf. Ein Satz, der plötzlich das Tempo rausnimmt und alles neu sortiert – bei Betroffenen wie auch ihren Familien.
Solche Nachrichten machen auch vor der Adventszeit keinen Halt. Während viele von uns Lichter anzünden, Pläne schmieden und das Jahr abschließen, erleben andere, dass ihr Leben plötzlich stillsteht. Dass alles, was selbstverständlich war, fragil wird.
In solchen Momenten zählt nicht mehr, was wir geschafft haben – sondern wer da ist.
Wer zuhört. Wer bleibt.
Genau dafür sind wir da – mit dem Emmaus Ambulanten Hospizdienst und bald auch mit dem Emmaus Hospiz in Achim. Für Menschen, deren Leben sich verändert. Und für die, die sie lieben.
Seit 2024 begleiten wir mit dem Emmaus Ambulanten Hospizdienst Menschen mit einer fortschreitenden und lebensverkürzenden Erkrankung auf ihrem letzten Weg – in Verden, Dörverden und Kirchlinteln, zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.
Was mit wenigen Engagierten begann, ist in kurzer Zeit zu etwas Großem geworden:
38 Ehrenamtliche schenken inzwischen regelmäßig ihre Zeit und ihr Herz.
40 sterbenskranke Menschen und ihre Familien durften wir in den vergangenen eineinhalb Jahren bis zum Schluss begleiten.


Am 23. November 2025 hat der Emmaus Ambulanter Hospizdienst zu einem Trost- und Gedenkgottesdienst eingeladen.

Es wurden die 36 Verstorbenen aus den Jahren 2024/2025 namentlich vorgelesen und auf Karten niedergeschrieben.

Freunde und Familie können die Pflege nur bis zu einem gewissen Punkt leisten, auch mit Unterstützung durch Pflegedienste.

Das Leben läuft auf Hochtouren. Zwischen Terminen, Familie, Verpflichtungen – Eine Diagnose ohne Aussicht auf Heilung.