„Begleiten statt beenden“ – Infor­­ma­­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend zum assis­tier­ten Suizid

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Der Runde Tisch Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung Rotenburg (Wümme) lädt am 1. Oktober 2026 zu einem öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend ins Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus ein.

Unter dem Titel „Begleiten statt beenden – Was Menschen am Lebens­ende wirklich brauchen” wird ein Thema beleuch­tet, das viele per­sön­li­che, medi­zi­ni­sche und gesell­schaft­li­che Fragen aufwirft: der assis­tierte Suizid.

Wie können Menschen am Lebens­ende würdevoll begleitet werden? Welche Mög­lich­kei­ten bietet die Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung? Und wie können unter­schied­li­che Sicht­wei­sen auf den assis­tier­ten Suizid respekt­voll mit­ein­an­der ins Gespräch gebracht werden?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich der öffent­li­che Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend. Die Ver­an­stal­tung findet am Don­ners­tag, dem 1. Oktober 2026, um 18 Uhr im Buhr­feind­saal des Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­hau­ses Rotenburg statt.

Der Runde Tisch Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung Rotenburg (Wümme) verbindet Ein­rich­tun­gen aus den Bereichen Medizin, Pflege, Hos­piz­ar­beit, Seelsorge und Ein­glie­de­rungs­hilfe. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, Menschen am Lebens­ende würdevoll zu begleiten, unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zusam­men­zu­brin­gen und mit­ein­an­der statt über­ein­an­der zu sprechen.

Fach­li­cher Impuls und offener Dialog

Nach der Begrüßung und Vor­stel­lung der Arbeit des Runden Tisches gibt ein Fach­vor­trag einen Einblick in das Thema. Refe­ren­tin des Abends ist Dr. Alexandra Scherg. Sie ist Fach­ärz­tin für Innere Medizin, Pal­lia­tiv­me­di­zi­ne­rin, Notärztin und Leitende Ober­ärz­tin der Pal­lia­tiv­me­di­zin am Elbe Klinikum Stade. Seit 2021 engagiert sie sich zudem im Vorstand der Deutschen Gesell­schaft für Pal­lia­tiv­me­di­zin.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gele­gen­heit, Fragen zu stellen und mit der Refe­ren­tin ins Gespräch zu kommen. Die mode­rierte Dis­kus­sion wird von Pastor Matthias Richter begleitet. Dabei soll es nicht darum gehen, die Teil­neh­men­den von einer bestimm­ten Position zu über­zeu­gen. Vielmehr stehen sachliche Infor­ma­tion, Ori­en­tie­rung und ein respekt­vol­ler Dialog, in dem unter­schied­li­che Erfah­run­gen und Sicht­wei­sen Raum finden, im Mit­tel­punkt.

Nach dem offi­zi­el­len Programm laden die betei­lig­ten Ein­rich­tun­gen an Infor­ma­ti­ons­stän­den zu per­sön­li­chen Gesprä­chen ein. Dort können sich Besu­che­rin­nen und Besucher über Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­bote infor­mie­ren, Fragen stellen und Kontakte knüpfen.

Der Abend richtet sich an alle Inter­es­sier­ten.

Ein­ge­la­den sind inter­es­sierte Bür­ge­rin­nen und Bürger, Ange­hö­rige, Ehren­amt­li­che, Mit­ar­bei­tende aus den Bereichen Pflege, Medizin und Sozi­al­ar­beit, Seelsorger:innen sowie alle Menschen, die sich sachlich mit dem Thema aus­ein­an­der­set­zen möchten.

Die Teilnahme ist kos­ten­frei und eine Anmeldung nicht erfor­der­lich.

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Auf einen Blick:

Thema: „Begleiten statt beenden – Was Menschen am Lebens­ende wirklich brauchen“

Termin: Don­ners­tag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr
Ort: Buhr­feind­saal, Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus Rotenburg (Wümme)
Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)

Teilnahme: kos­ten­frei, keine Anmeldung erforderlich