Ein Nach­mit­tag des Erinnerns, der Ver­bun­den­heit und des Trostes

Trost- und Gedenk­got­tes­dienst des Emmaus Ambu­lan­ten Hospizdienstes

Ein Nach­mit­tag des Erinnerns, der Ver­bun­den­heit und des Trostes.

Am 23. November 2025 hat der Emmaus Ambu­lan­ter Hos­piz­dienst zu einem Trost- und Gedenk­got­tes­dienst ein­ge­la­den. In einem warm gestal­te­ten Raum des Stadt­kir­chen­zen­trums fanden Ange­hö­rige, Begleiter*innen, Ehren­amt­li­che und Mit­ar­bei­tende zusammen, um der Menschen zu gedenken, die in den ver­gan­ge­nen Monaten ver­stor­ben sind.

Der Got­tes­dienst bot Raum für per­sön­li­che Erin­ne­run­gen, für stille Trauer und für das gemein­same Erleben von Nähe. Die Namen der Ver­stor­be­nen wurden verlesen – ein Moment, der vielen Besucher*innen sichtbar unter die Haut ging. Begleitet wurde das Gedenken von stim­mungs­vol­ler Musik an Klavier und Querflöte, die dem Nach­mit­tag eine besondere Tiefe verlieh.

Im Zentrum stand das Lied „Von guten Mächten“ von Dietrich Bon­hoef­fer, das mit seinen hoff­nungs­vol­len Worten Trost spendete und zugleich den Blick auf das Licht richtete, das auch in schweren Zeiten wei­ter­wirkt. Kerzen, Symbole des Erinnerns und liebevoll gestal­tete Elemente machten deutlich: Die ver­stor­be­nen Menschen bleiben in unseren Herzen lebendig.

Wir danken allen Mit­wir­ken­den sowie unseren enga­gier­ten Ehren­amt­li­chen, die diesen beson­de­ren Got­tes­dienst mit so viel Acht­sam­keit, Wärme und Hingabe vor­be­rei­tet und begleitet haben.

Der Trost- und Gedenk­got­tes­dienst bleibt ein wichtiger Bestand­teil unserer hos­piz­li­chen Arbeit: ein Ort, an dem Trauer geteilt und Hoffnung neu gefunden werden kann.

Der Trost- und Gedenk­got­tes­dienst des Emmaus Hospizdienstes

Der Trost- und Gedenk­got­tes­dienst des Emmaus Hospizdienstes

Der Trost- und Gedenk­got­tes­dienst des Emmaus Hos­piz­diens­tes fand erstmals am Toten­sonn­tag im Stadt Kirchen Zentrum in Verden statt, ein moment­vol­ler Ort für stille Würdigung und gemein­schaft­li­che Wärme. Unter der Leitung der Koor­di­na­to­rin Ines Kadesch und Pastorin Frau Wendland Park ver­sam­melte sich die Ange­hö­ri­gen der Verstobenen. 

Von den ehren­amt­li­chen Ster­be­be­glei­tern des Emmaus ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes, wurden die 36 Ver­stor­be­nen aus den Jahren 2024/​2025 nament­lich vor­ge­le­sen und auf Karten nie­der­ge­schrie­ben. Diese Karten durften die Ange­hö­ri­gen am Ende des Got­tes­diens­tes mit nach Hause nehmen, als bleibende Erinnerung.

Musi­ka­lisch beglei­te­ten Beatrix Wagner Wilmer an der Querflöte und Stephan Orth am Klavier die Zeremonie und schufen eine stim­mungs­volle Atmo­sphäre, die Würde und Ver­traut­heit entstehen lies. Es war Raum, um Trauer zuzu­las­sen, Trost zu finden und die Erin­ne­rung liebevoll zu bewahren.

Ein Nach­mit­tag, der Gemein­schaft stärkte und Mut schenkte. Mögen die Erin­ne­run­gen an unsere Ver­stor­be­nen Kraft geben und Vertrauen stärken, in der Gewiss­heit, dass Trost durch Gemein­schaft wächst und Würde durch achtsames Mit­ein­an­der bewahrt wird.

Die ambulante Hos­piz­ver­sor­gung ist wertvoll, aber sie hat Grenzen

Die ambulante Hos­piz­ver­sor­gung ist wertvoll, aber sie hat Grenzen

Freunde und Familie können die Pflege nur bis zu einem gewissen Punkt leisten, auch mit Unter­stüt­zung durch Pfle­ge­dienste. Wenn die Pflege zuhause nicht mehr möglich ist, braucht es einen Ort, an dem ster­bens­kranke Menschen rund um die Uhr versorgt und zugleich liebevoll begleitet werden. Gleich­zei­tig sind Plätze auf Pal­lia­tiv­sta­tio­nen knapp. Deshalb bauen wir Zuhause – für die letzte Lebens­phase. 

Wir bauen Zuhause – für den ganzen Landkreis Verden 

In Achim entsteht das sta­tio­näre Emmaus Hospiz – ein Ort, an dem Menschen in ihrer letzten Lebens­phase rund um die Uhr betreut werden können. 
Mit hellen Zimmern, Gar­ten­blick, einem Raum der Stille und einer offenen Wohnküche. 
Ein Zuhause, das trägt, wenn nichts mehr selbst­ver­ständ­lich ist. 

Damit schließen wir eine Ver­sor­gungs­lü­cke im Landkreis Verden denn bislang gibt es hier kein sta­tio­nä­res Hospiz. Der Bau startet Anfang 2026, die Eröffnung ist für 2027 geplant. 

Ihre Spende wirkt – im Hospiz und im Alltag 

Ein Teil unserer Arbeit wird durch Zuschüsse der Kran­ken­kas­sen finan­ziert – doch sie decken längst nicht alles ab. Vieles, was Nähe und Wärme schenkt, braucht zusätz­li­che Unter­stüt­zung: Mate­ria­lien, Fahrt­kos­ten, Schu­lun­gen und Super­vi­sion für unsere Ehrenamtlichen.

Und im künftigen sta­tio­nä­ren Emmaus Hospiz sind es Möbel, Aus­stat­tung und die vielen Details, die aus einem Haus ein Zuhause machen. 

Damit Sie eine Vor­stel­lung bekommen, was Ihre Spende möglich macht:

- Für ein komplett aus­ge­stat­te­tes Gäs­te­zim­mer werden rund 10.000 € benötigt 
- Der Raum der Stille kostet etwa 15.000 € 
- Eine gemüt­li­che Kin­der­ecke etwa 500 € 
- Sitz­ge­le­gen­hei­ten und Gar­ten­mö­bel rund 1.000 €


…Und viele kleine Dinge wie Decken, Bücher und Bilder schenken Wärme im Hospizalltag

Wie viel­fäl­tig Unter­stüt­zung aussehen kann, zeigt ein schönes Beispiel: 

Die regionale Tisch­le­rei Berken­kamp hat eine Spen­den­box aus massiver Eiche gestaltet und gespendet – ein hand­ge­fer­tig­tes Stück, das nun für Feiern, Jubiläen oder Geburts­tage als mobile Spen­den­box aus­ge­lie­hen werden kann. So wird aus hand­werk­li­chem Enga­ge­ment gelebte Mit­mensch­lich­keit – und aus Holz wird Hoffnung. 

Nicht nur finan­zi­elle Spenden machen unsere Arbeit möglich. Unter­stüt­zung kann so viel­fäl­tig und kreativ sein. Bitte unter­stüt­zen Sie unsere Hos­piz­ar­beit! Jeder Beitrag – egal in welcher Form und Höhe – hilft, dass wir Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten können. 

Und dann – kommt ein Moment, der alles veränder

Und dann – kommt ein Moment, der alles verändert

das Leben läuft auf Hoch­tou­ren. Zwischen Terminen, Familie, Ver­pflich­tun­gen. 
Und dann – kommt ein Moment, der alles verändert. Eine Diagnose ohne Aussicht auf Heilung. Ein Anruf. Ein Satz, der plötzlich das Tempo rausnimmt und alles neu sortiert – bei Betrof­fe­nen wie auch ihren Familien. 

Solche Nach­rich­ten machen auch vor der Advents­zeit keinen Halt. Während viele von uns Lichter anzünden, Pläne schmieden und das Jahr abschlie­ßen, erleben andere, dass ihr Leben plötzlich still­steht. Dass alles, was selbst­ver­ständ­lich war, fragil wird. 

In solchen Momenten zählt nicht mehr, was wir geschafft haben – sondern wer da ist. 

Wer zuhört. Wer bleibt. 

Genau dafür sind wir da – mit dem Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst und bald auch mit dem Emmaus Hospiz in Achim. Für Menschen, deren Leben sich verändert. Und für die, die sie lieben. 

Mit Herz & Enga­ge­ment – Nähe, die trägt 

Seit 2024 begleiten wir mit dem Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst Menschen mit einer fort­schrei­ten­den und lebens­ver­kür­zen­den Erkran­kung auf ihrem letzten Weg – in Verden, Dörverden und Kirch­l­in­teln, zuhause, im Pfle­ge­heim oder im Kran­ken­haus. 

Was mit wenigen Enga­gier­ten begann, ist in kurzer Zeit zu etwas Großem geworden: 
38 Ehren­amt­li­che schenken inzwi­schen regel­mä­ßig ihre Zeit und ihr Herz.


40 ster­bens­kranke Menschen und ihre Familien durften wir in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahren bis zum Schluss begleiten.

Ambu­lan­ter Emmaus-Hos­piz­dienst: Bericht der Kreis­zei­tung über die Sterbebegleitung

Ambu­lan­ter Emmaus-Hos­piz­dienst: Bericht der Kreis­zei­tung über die Sterbebegleitung

Die Kreis­zei­tung berichtet über die Arbeit des Ambu­lan­ten Emmaus-Hos­piz­diens­tes und zeigt, wie 38 Ehren­amt­li­che schwerst­kranke Menschen in Verden und Umgebung begleiten. Der Artikel gibt per­sön­li­che Einblicke in die Tätigkeit von Koor­di­na­to­rin Ines Kadesch und in die Erfah­run­gen Ehren­amt­li­cher, die Menschen auf ihrem letzten Lebensweg unterstützen.


➡️ Zum voll­stän­di­gen Artikel der Kreiszeitung

15 neue Ehren­amt­li­che für den Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst zertifiziert

Am heutigen Tag konnten wir voller Freude und großer Wert­schät­zung 15 Ehren­amt­li­che aus unserem jüngsten Schu­lungs­kurs feierlich zer­ti­fi­zie­ren. Sie haben in den ver­gan­ge­nen sechs Monaten einen umfang­rei­chen Qua­li­fi­zie­rungs­kurs mit 100 Stunden Aus­bil­dungs­zeit absol­viert – eine intensive Zeit des Lernens, der Begegnung und der per­sön­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Der Kurs wurde gemeinsam mit der Hos­piz­hilfe Achim durch­ge­führt und von Horst Baumann begleitet.

Aus dem Kurs­jahr­gang wechseln nun:

  • 4 Ehren­amt­li­che in den ambu­lan­ten Hos­piz­dienst der Hos­piz­hilfe Achim
  • 11 Ehren­amt­li­che in unseren Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst, wo sie künftig von unserer Koor­di­na­to­rin Ines Kadesch begleitet werden

Durch ihr Enga­ge­ment können wir unser Angebot für Familien und ihre ster­ben­den Ange­hö­ri­gen weiter ausbauen und Menschen in schweren Lebens­si­tua­tio­nen noch umfas­sen­der unterstützen.

Ein beson­de­rer Höhepunkt der Zer­ti­fi­kats­feier war der Segen von Super­in­ten­dent Fulko Stein­hau­sen vom Kir­chen­kreis Verden, der die neuen Ehren­amt­li­chen für ihren künftigen Dienst stärkte und ihnen gute Wege wünschte.

Der Emmaus Ambulante Hos­piz­dienst ist ein gemein­sa­mes Projekt des

Evan­ge­li­schen Kir­chen­krei­ses Verden und des Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­hau­ses Rotenburg (Wümme).

Wir danken allen neuen Ehren­amt­li­chen von Herzen für ihre Bereit­schaft, Zeit, Mitgefühl und Stärke in den Dienst für schwer­kranke und sterbende Menschen einzubringen.

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Das letzte Eis am Lebens­ende schmeckt am besten

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen – Eine Beglei­tung aus dem Emmaus Ambu­lan­ten Hospizdienst

Beglei­tung heißt für uns bei Emmaus: einfach da sein – auf­merk­sam, geduldig und offen für kleine Momente, die Großes bewirken.

Unsere Ehren­amt­li­che Beatrix Wagner-Willmer erzählt von Herrn G., Anfang 80, der in einem Verdener Pfle­ge­heim lebte. „Anfangs lag er still im Bett und sprach kaum“, erinnert sie sich. Doch mit jedem Besuch entstand Vertrauen – gemein­same Spa­zier­gänge, stille Nach­mit­tage, ein Lächeln zwischendurch.

Eines Tages hatten beide eine Idee: ein Eis essen gehen. Der Plan brauchte etwas Geduld – erst musste ein Rollstuhl orga­ni­siert werden. Und als er endlich da war, reichten die Kräfte von Herrn G. nicht mehr aus, um hinauszufahren.

Aber aufgeben war keine Option. 

„Dann holen wir das Eis eben hierher“, schlug Beatrix vor. „Erdbeere, zwei Kugeln“, ant­wor­tete er leise.

Sie fuhr in die Stadt, kaufte das Eis und brachte es ans Bett. „Als er den Becher sah, bekam er große Augen. Ich löffelte ihm etwas auf die Lippen – er schloss die Augen und lächelte.“

Ein kleiner Moment – und doch so viel mehr: erfüllte Nähe, Lebens­freude, Würde bis zuletzt.

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen.

DANKE an die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirchlinteln

💛 Wir sagen DANKE! 💛

Am Refor­ma­ti­ons­tag hat die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirch­l­in­teln wieder einen groß­ar­ti­gen Gos­pel­work­shop mit Micha Keding veranstaltet.

Beim anschlie­ßen­den, gut besuchten Gospel-Got­tes­dienst kam eine Kollekte von 625,54 € für den Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst Emmaus zusammen. 

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Sänger:innen, Besucher:innen und Spender:innen für diese wun­der­bare Unterstützung!

Euer Enga­ge­ment hilft uns, weiterhin für schwer­kranke Menschen und ihre Ange­hö­ri­gen da zu sein – getreu unserem Motto:

„Wir machen das Licht nicht aus.“ 🌟

Wir sagen DANKE

Wir sagen DANKE!

-> an die Tisch­le­rei Zim­mer­mann aus Achim und die Tisch­le­rei Berken­kamp aus Verden für die tollen hand­ge­fer­tigte Spen­den­bo­xen, die sie uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Damit unter­stüt­zen sie unsere Hos­piz­ar­beit in der Region.

Die Boxen sind aus massivem Holz ange­fer­tigt und sehen richtig schick aus!

Da macht das Spenden doch gleich viel mehr Spaß ! 

Vielen Dank an alle Beteiligten🙌🏻

Emmaus Hospiz – Dafür stehen wir

„Emmaus steht für Weg­be­glei­tung. Dafür stehen wir.
Mit Herz und Enga­ge­ment – heute ambulant, bald auch stationär in Achim.“

Johannes Stephens, Geschäfts­füh­rer Emmaus Hospiz gGmbH