Som­mer­fest des Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes – ein herz­li­ches Dan­ke­schön an unsere Ehrenamtlichen

Fotobox BLITZLICHT Eventverleih aus Wilstedt

Som­mer­fest des Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes – ein herz­li­ches Dan­ke­schön an unsere Ehrenamtlichen

Fotobox BLITZLICHT Eventverleih aus Wilstedt

Gemeinsam Zeit ver­brin­gen, mit­ein­an­der ins Gespräch kommen, lachen und vor allem Danke sagen:

Bei unserem dies­jäh­ri­gen Som­mer­fest stand das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment im Mittelpunkt.

Am ver­gan­ge­nen Samstag kamen die Ehren­amt­li­chen des Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes gemeinsam mit Kol­le­gin­nen und Kollegen zu einem som­mer­li­chen Bei­sam­men­sein zusammen. Bei schönstem Wetter entstand eine herzliche und aus­ge­las­sene Atmo­sphäre, in der vor allem eines wichtig war: die gemein­same Zeit.

Danke für euren wert­vol­len Einsatz

Unsere ehren­amt­li­chen Hos­piz­be­glei­te­rin­nen und Hos­piz­be­glei­ter schenken Menschen am Lebens­ende und ihren Ange­hö­ri­gen etwas besonders Wert­vol­les: ihre Zeit. Sie hören zu, führen Gespräche, sind da und begleiten Menschen in einer beson­de­ren Phase ihres Lebens. Dieses Enga­ge­ment ist alles andere als selbst­ver­ständ­lich. Deshalb war unser Som­mer­fest auch eine Gele­gen­heit, einmal ganz bewusst Danke zu sagen – für die Zeit, die unsere Ehren­amt­li­chen schenken, für ihre Bereit­schaft, sich auf andere Menschen ein­zu­las­sen, und für ihren wichtigen Beitrag zu unserer ambu­lan­ten Hospizarbeit.

Gutes Essen, schöne Gespräche und jede Menge Spaß

Für das leibliche Wohl sorgte ein buntes und reich­hal­ti­ges Buffet, zu dem viele unserer Gäste selbst etwas bei­getra­gen hatten. Von herz­haf­ten bis zu süßen Lecke­reien war für jeden Geschmack etwas dabei. Min­des­tens genauso wichtig waren die vielen Gespräche und Begeg­nun­gen. Abseits des Alltags blieb Zeit, sich aus­zu­tau­schen, gemeinsam zu lachen und die Gemein­schaft innerhalb des Emmaus Ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes zu genießen.

Ein beson­de­res Highlight war unsere Fotobox. Mit ver­schie­de­nen Acces­soires ent­stan­den zahl­rei­che lustige und kreative Schnapp­schüsse, die sicher­lich noch lange an diesen schönen gemein­sa­men Tag erinnern werden. Auch unsere neue Team­klei­dung konnte beim Som­mer­fest erstmals anpro­biert werden und sorgte für zusätz­li­che Vorfreude auf einen gemein­sa­men Auftritt als Team.

Gemein­schaft, die verbindet

Der Emmaus Ambulante Hos­piz­dienst lebt von Menschen, die bereit sind, für andere da zu sein und ein Stück ihres Weges mit­zu­ge­hen. Wir bedanken uns bei allen, die diesen Tag mit uns verbracht und mit­ge­stal­tet haben – und ganz besonders bei unseren Ehrenamtlichen:

Danke für eure Zeit. Danke für euer Enga­ge­ment. Danke, dass ihr mitgeht. 💛

„Begleiten statt beenden“ – Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend zum assis­tier­ten Suizid

„Begleiten statt beenden“ – Infor­­ma­­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend zum assis­tier­ten Suizid

Header-Website-4

Der Runde Tisch Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung Rotenburg (Wümme) lädt am 1. Oktober 2026 zu einem öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend ins Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus ein.

Unter dem Titel „Begleiten statt beenden – Was Menschen am Lebens­ende wirklich brauchen” wird ein Thema beleuch­tet, das viele per­sön­li­che, medi­zi­ni­sche und gesell­schaft­li­che Fragen aufwirft: der assis­tierte Suizid.

Wie können Menschen am Lebens­ende würdevoll begleitet werden? Welche Mög­lich­kei­ten bietet die Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung? Und wie können unter­schied­li­che Sicht­wei­sen auf den assis­tier­ten Suizid respekt­voll mit­ein­an­der ins Gespräch gebracht werden?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich der öffent­li­che Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend. Die Ver­an­stal­tung findet am Don­ners­tag, dem 1. Oktober 2026, um 18 Uhr im Buhr­feind­saal des Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­hau­ses Rotenburg statt.

Der Runde Tisch Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung Rotenburg (Wümme) verbindet Ein­rich­tun­gen aus den Bereichen Medizin, Pflege, Hos­piz­ar­beit, Seelsorge und Ein­glie­de­rungs­hilfe. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, Menschen am Lebens­ende würdevoll zu begleiten, unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zusam­men­zu­brin­gen und mit­ein­an­der statt über­ein­an­der zu sprechen.

Fach­li­cher Impuls und offener Dialog

Nach der Begrüßung und Vor­stel­lung der Arbeit des Runden Tisches gibt ein Fach­vor­trag einen Einblick in das Thema. Refe­ren­tin des Abends ist Dr. Alexandra Scherg. Sie ist Fach­ärz­tin für Innere Medizin, Pal­lia­tiv­me­di­zi­ne­rin, Notärztin und Leitende Ober­ärz­tin der Pal­lia­tiv­me­di­zin am Elbe Klinikum Stade. Seit 2021 engagiert sie sich zudem im Vorstand der Deutschen Gesell­schaft für Pal­lia­tiv­me­di­zin.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gele­gen­heit, Fragen zu stellen und mit der Refe­ren­tin ins Gespräch zu kommen. Die mode­rierte Dis­kus­sion wird von Pastor Matthias Richter begleitet. Dabei soll es nicht darum gehen, die Teil­neh­men­den von einer bestimm­ten Position zu über­zeu­gen. Vielmehr stehen sachliche Infor­ma­tion, Ori­en­tie­rung und ein respekt­vol­ler Dialog, in dem unter­schied­li­che Erfah­run­gen und Sicht­wei­sen Raum finden, im Mit­tel­punkt.

Nach dem offi­zi­el­len Programm laden die betei­lig­ten Ein­rich­tun­gen an Infor­ma­ti­ons­stän­den zu per­sön­li­chen Gesprä­chen ein. Dort können sich Besu­che­rin­nen und Besucher über Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­bote infor­mie­ren, Fragen stellen und Kontakte knüpfen.

Der Abend richtet sich an alle Inter­es­sier­ten.

Ein­ge­la­den sind inter­es­sierte Bür­ge­rin­nen und Bürger, Ange­hö­rige, Ehren­amt­li­che, Mit­ar­bei­tende aus den Bereichen Pflege, Medizin und Sozi­al­ar­beit, Seelsorger:innen sowie alle Menschen, die sich sachlich mit dem Thema aus­ein­an­der­set­zen möchten.

Die Teilnahme ist kos­ten­frei und eine Anmeldung nicht erfor­der­lich.

Weiter Infor­ma­tio­nen finden Sie HIER

Auf einen Blick:

Thema: „Begleiten statt beenden – Was Menschen am Lebens­ende wirklich brauchen“

Termin: Don­ners­tag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr
Ort: Buhr­feind­saal, Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus Rotenburg (Wümme)
Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)

Teilnahme: kos­ten­frei, keine Anmeldung erforderlich

Das letzte Eis am Lebens­ende schmeckt am besten

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen – Eine Beglei­tung aus dem Emmaus Ambu­lan­ten Hospizdienst

Beglei­tung heißt für uns bei Emmaus: einfach da sein – auf­merk­sam, geduldig und offen für kleine Momente, die Großes bewirken.

Unsere Ehren­amt­li­che Beatrix Wagner-Willmer erzählt von Herrn G., Anfang 80, der in einem Verdener Pfle­ge­heim lebte. „Anfangs lag er still im Bett und sprach kaum“, erinnert sie sich. Doch mit jedem Besuch entstand Vertrauen – gemein­same Spa­zier­gänge, stille Nach­mit­tage, ein Lächeln zwischendurch.

Eines Tages hatten beide eine Idee: ein Eis essen gehen. Der Plan brauchte etwas Geduld – erst musste ein Rollstuhl orga­ni­siert werden. Und als er endlich da war, reichten die Kräfte von Herrn G. nicht mehr aus, um hinauszufahren.

Aber aufgeben war keine Option. 

„Dann holen wir das Eis eben hierher“, schlug Beatrix vor. „Erdbeere, zwei Kugeln“, ant­wor­tete er leise.

Sie fuhr in die Stadt, kaufte das Eis und brachte es ans Bett. „Als er den Becher sah, bekam er große Augen. Ich löffelte ihm etwas auf die Lippen – er schloss die Augen und lächelte.“

Ein kleiner Moment – und doch so viel mehr: erfüllte Nähe, Lebens­freude, Würde bis zuletzt.

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen.

DANKE an die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirchlinteln

💛 Wir sagen DANKE! 💛

Am Refor­ma­ti­ons­tag hat die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirch­l­in­teln wieder einen groß­ar­ti­gen Gos­pel­work­shop mit Micha Keding veranstaltet.

Beim anschlie­ßen­den, gut besuchten Gospel-Got­tes­dienst kam eine Kollekte von 625,54 € für den Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst Emmaus zusammen. 

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Sänger:innen, Besucher:innen und Spender:innen für diese wun­der­bare Unterstützung!

Euer Enga­ge­ment hilft uns, weiterhin für schwer­kranke Menschen und ihre Ange­hö­ri­gen da zu sein – getreu unserem Motto:

„Wir machen das Licht nicht aus.“ 🌟

Wir sagen DANKE

Wir sagen DANKE!

-> an die Tisch­le­rei Zim­mer­mann aus Achim und die Tisch­le­rei Berken­kamp aus Verden für die tollen hand­ge­fer­tigte Spen­den­bo­xen, die sie uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Damit unter­stüt­zen sie unsere Hos­piz­ar­beit in der Region.

Die Boxen sind aus massivem Holz ange­fer­tigt und sehen richtig schick aus!

Da macht das Spenden doch gleich viel mehr Spaß ! 

Vielen Dank an alle Beteiligten🙌🏻

Emmaus Hospiz – Dafür stehen wir

„Emmaus steht für Weg­be­glei­tung. Dafür stehen wir.
Mit Herz und Enga­ge­ment – heute ambulant, bald auch stationär in Achim.“

Johannes Stephens, Geschäfts­füh­rer Emmaus Hospiz gGmbH

Welt­hos­piz­tag: Was „Heimat“ am Lebens­ende bedeutet

Pavillon mit weiß gedecktem Tisch, Flyern und Wasserflaschen; zwei Personen lächeln in die Kamera, daneben steht ein buntes Glücksrad, an dem Besucher drehen.

Welt­hos­piz­tag: Was „Heimat“ am Lebens­ende bedeutet

„Heimat“ ist mehr als ein Ort – es ist ein Gefühl von Ankommen, Vertrauen und Beistand. Wie diese Idee in Rotenburg am Welt­hos­piz­tag gelebt wurde, zeigt ein kompakter Bericht der Kreis­zei­tung: Aktionen vor Ort, Impulse zur hos­piz­li­chen Will­kom­mens­kul­tur und prak­ti­sche Angebote für Ange­hö­rige und Enga­gierte. Ein starker Denk- und Her­zens­an­stoß für unsere Arbeit im Alltag.

Die Kreis­zei­tung berichtet: Ein starkes Signal aus Rotenburg: Die Charta ist unterzeichnet

Engagierte Teilnehmende unterzeichnen gemeinsam die Charta für Würde und Menschlichkeit.

Die Kreis­zei­tung berichtet: Ein starkes Signal aus Rotenburg: Die Charta ist unterzeichnet

Ein Abend voller Ver­bun­den­heit: Ver­tre­te­rin­nen und Vertreter aus Kirche, Politik und Gesell­schaft haben in Rotenburg die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen unter­schrie­ben. Das Emmaus Hospiz war mit dabei – und bekennt sich zu einer Haltung, die Nähe, Mitgefühl und Würde in den Mit­tel­punkt stellt.

Ein Zeichen der Mensch­lich­keit: Die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker Menschen wurde in Rotenburg unterzeichnet

Gäste lauschen aufmerksam bei der Charta-Unterzeichnung im Buhrfeindsaal.

Ein Zeichen der Mensch­lich­keit: Die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker Menschen wurde in Rotenburg unterzeichnet

Rotenburg (Wümme), 7. Oktober 2025.

Manchmal sind es stille Gesten, die am meisten bedeuten.
Im Buhr­feind­saal in Rotenburg wurde an diesem Abend eine solche Geste vollzogen: Ver­tre­te­rin­nen und Vertreter aus der ganzen Region unter­zeich­ne­ten die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen in Deutsch­land – ein Ver­spre­chen, Menschen am Lebens­ende mit Würde, Mitgefühl und Nähe zu begleiten.

„Viele Gäste sagen: Ich bin hier an einem guten Ort. Und Zuge­hö­rige: Dieser Ort ist ein Segen.“ 

Mensch­lich­keit verbindet

Gemeinsam mit dem Hospiz Zum Guten Hirten und vielen Part­ne­rin­nen und Partnern steht das Emmaus Hospiz für eine Haltung, die Leben bis zuletzt achtet.
Zu den Erst­un­ter­zeich­nen­den gehörten auch das Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus Rotenburg, der Landkreis, die Stadt Rotenburg sowie zahl­rei­che Orga­ni­sa­tio­nen und Pri­vat­per­so­nen, die sich der Hos­piz­be­we­gung verbunden fühlen.

Ein beson­de­rer Moment war der Vortrag von Dr. med. Rainer Prönnecke, der über die Kraft mensch­li­cher Zuwendung sprach – gerade dann, wenn Worte fehlen.
Seine Botschaft: Zuwendung kann Hoffnung schenken, wo das Leben sich wandelt.

Beglei­tung bis zuletzt

Diese Charta ist mehr als ein Dokument. Sie ist eine Haltung – und sie erinnert daran, dass kein Mensch allein sein sollte.
Das Emmaus Hospiz steht für genau das: Dasein, Zuhören, Zeit schenken.

Besuch beim Bestat­tungs­in­sti­tut Wellborg in Achim

Besuch beim Bestat­tungs­in­sti­tut Wellborg in Achim

Danke, an das Bestat­tungs- Institut Wellborg in Achim für den berei­chern­den Exkurs mit 11 ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den des Emmaus Hospizdienstes.

Unter der Führung von Frau von Mach-Eickhorst erhielten wir spannende Einblicke in Räume und Abläufe. Sie berich­tete aus­führ­lich, wert­schät­zend und offen über den Berufs­stand, wir sprachen über alter­na­tive Bestat­tungs­ar­ten und indi­vi­du­elle Wünsche. Das Anfangs etwas mulmig Gefühl bei einigen Ehren­amt­li­chen, war am Ende durch klare Antworten und ehrlichen Austausch zum Positiven verändert – neugierig, getragen und gut infor­miert. Danke für diese berei­chernde Erfahrung!