Das letzte Eis am Lebens­ende schmeckt am besten

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen – Eine Beglei­tung aus dem Emmaus Ambu­lan­ten Hospizdienst

Beglei­tung heißt für uns bei Emmaus: einfach da sein – auf­merk­sam, geduldig und offen für kleine Momente, die Großes bewirken.

Unsere Ehren­amt­li­che Beatrix Wagner-Willmer erzählt von Herrn G., Anfang 80, der in einem Verdener Pfle­ge­heim lebte. „Anfangs lag er still im Bett und sprach kaum“, erinnert sie sich. Doch mit jedem Besuch entstand Vertrauen – gemein­same Spa­zier­gänge, stille Nach­mit­tage, ein Lächeln zwischendurch.

Eines Tages hatten beide eine Idee: ein Eis essen gehen. Der Plan brauchte etwas Geduld – erst musste ein Rollstuhl orga­ni­siert werden. Und als er endlich da war, reichten die Kräfte von Herrn G. nicht mehr aus, um hinauszufahren.

Aber aufgeben war keine Option. 

„Dann holen wir das Eis eben hierher“, schlug Beatrix vor. „Erdbeere, zwei Kugeln“, ant­wor­tete er leise.

Sie fuhr in die Stadt, kaufte das Eis und brachte es ans Bett. „Als er den Becher sah, bekam er große Augen. Ich löffelte ihm etwas auf die Lippen – er schloss die Augen und lächelte.“

Ein kleiner Moment – und doch so viel mehr: erfüllte Nähe, Lebens­freude, Würde bis zuletzt.

Manchmal ist es gut, es einfach anzugehen.

DANKE an die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirchlinteln

💛 Wir sagen DANKE! 💛

Am Refor­ma­ti­ons­tag hat die St. Petri-Kir­chen­ge­meinde Kirch­l­in­teln wieder einen groß­ar­ti­gen Gos­pel­work­shop mit Micha Keding veranstaltet.

Beim anschlie­ßen­den, gut besuchten Gospel-Got­tes­dienst kam eine Kollekte von 625,54 € für den Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst Emmaus zusammen. 

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Sänger:innen, Besucher:innen und Spender:innen für diese wun­der­bare Unterstützung!

Euer Enga­ge­ment hilft uns, weiterhin für schwer­kranke Menschen und ihre Ange­hö­ri­gen da zu sein – getreu unserem Motto:

„Wir machen das Licht nicht aus.“ 🌟

Wir sagen DANKE

Wir sagen DANKE!

-> an die Tisch­le­rei Zim­mer­mann aus Achim und die Tisch­le­rei Berken­kamp aus Verden für die tollen hand­ge­fer­tigte Spen­den­bo­xen, die sie uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Damit unter­stüt­zen sie unsere Hos­piz­ar­beit in der Region.

Die Boxen sind aus massivem Holz ange­fer­tigt und sehen richtig schick aus!

Da macht das Spenden doch gleich viel mehr Spaß ! 

Vielen Dank an alle Beteiligten🙌🏻

Emmaus Hospiz – Dafür stehen wir

„Emmaus steht für Weg­be­glei­tung. Dafür stehen wir.
Mit Herz und Enga­ge­ment – heute ambulant, bald auch stationär in Achim.“

Johannes Stephens, Geschäfts­füh­rer Emmaus Hospiz gGmbH

Welt­hos­piz­tag: Was „Heimat“ am Lebens­ende bedeutet

Pavillon mit weiß gedecktem Tisch, Flyern und Wasserflaschen; zwei Personen lächeln in die Kamera, daneben steht ein buntes Glücksrad, an dem Besucher drehen.

Welt­hos­piz­tag: Was „Heimat“ am Lebens­ende bedeutet

„Heimat“ ist mehr als ein Ort – es ist ein Gefühl von Ankommen, Vertrauen und Beistand. Wie diese Idee in Rotenburg am Welt­hos­piz­tag gelebt wurde, zeigt ein kompakter Bericht der Kreis­zei­tung: Aktionen vor Ort, Impulse zur hos­piz­li­chen Will­kom­mens­kul­tur und prak­ti­sche Angebote für Ange­hö­rige und Enga­gierte. Ein starker Denk- und Her­zens­an­stoß für unsere Arbeit im Alltag.

Die Kreis­zei­tung berichtet: Ein starkes Signal aus Rotenburg: Die Charta ist unterzeichnet

Engagierte Teilnehmende unterzeichnen gemeinsam die Charta für Würde und Menschlichkeit.

Die Kreis­zei­tung berichtet: Ein starkes Signal aus Rotenburg: Die Charta ist unterzeichnet

Ein Abend voller Ver­bun­den­heit: Ver­tre­te­rin­nen und Vertreter aus Kirche, Politik und Gesell­schaft haben in Rotenburg die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen unter­schrie­ben. Das Emmaus Hospiz war mit dabei – und bekennt sich zu einer Haltung, die Nähe, Mitgefühl und Würde in den Mit­tel­punkt stellt.

Ein Zeichen der Mensch­lich­keit: Die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker Menschen wurde in Rotenburg unterzeichnet

Gäste lauschen aufmerksam bei der Charta-Unterzeichnung im Buhrfeindsaal.

Ein Zeichen der Mensch­lich­keit: Die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker Menschen wurde in Rotenburg unterzeichnet

Rotenburg (Wümme), 7. Oktober 2025.

Manchmal sind es stille Gesten, die am meisten bedeuten.
Im Buhr­feind­saal in Rotenburg wurde an diesem Abend eine solche Geste vollzogen: Ver­tre­te­rin­nen und Vertreter aus der ganzen Region unter­zeich­ne­ten die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen in Deutsch­land – ein Ver­spre­chen, Menschen am Lebens­ende mit Würde, Mitgefühl und Nähe zu begleiten.

„Viele Gäste sagen: Ich bin hier an einem guten Ort. Und Zuge­hö­rige: Dieser Ort ist ein Segen.“ 

Mensch­lich­keit verbindet

Gemeinsam mit dem Hospiz Zum Guten Hirten und vielen Part­ne­rin­nen und Partnern steht das Emmaus Hospiz für eine Haltung, die Leben bis zuletzt achtet.
Zu den Erst­un­ter­zeich­nen­den gehörten auch das Ev.-luth. Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus Rotenburg, der Landkreis, die Stadt Rotenburg sowie zahl­rei­che Orga­ni­sa­tio­nen und Pri­vat­per­so­nen, die sich der Hos­piz­be­we­gung verbunden fühlen.

Ein beson­de­rer Moment war der Vortrag von Dr. med. Rainer Prönnecke, der über die Kraft mensch­li­cher Zuwendung sprach – gerade dann, wenn Worte fehlen.
Seine Botschaft: Zuwendung kann Hoffnung schenken, wo das Leben sich wandelt.

Beglei­tung bis zuletzt

Diese Charta ist mehr als ein Dokument. Sie ist eine Haltung – und sie erinnert daran, dass kein Mensch allein sein sollte.
Das Emmaus Hospiz steht für genau das: Dasein, Zuhören, Zeit schenken.

Besuch beim Bestat­tungs­in­sti­tut Wellborg in Achim

Besuch beim Bestat­tungs­in­sti­tut Wellborg in Achim

Danke, an das Bestat­tungs- Institut Wellborg in Achim für den berei­chern­den Exkurs mit 11 ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den des Emmaus Hospizdienstes.

Unter der Führung von Frau von Mach-Eickhorst erhielten wir spannende Einblicke in Räume und Abläufe. Sie berich­tete aus­führ­lich, wert­schät­zend und offen über den Berufs­stand, wir sprachen über alter­na­tive Bestat­tungs­ar­ten und indi­vi­du­elle Wünsche. Das Anfangs etwas mulmig Gefühl bei einigen Ehren­amt­li­chen, war am Ende durch klare Antworten und ehrlichen Austausch zum Positiven verändert – neugierig, getragen und gut infor­miert. Danke für diese berei­chernde Erfahrung!

Sterben in Würde ist ein Men­schen­recht“ – Einladung zur Charta-Unter­zeich­nung am 7. Oktober

Sterben in Würde ist ein Men­schen­recht – Einladung zur Charta-Unter­zeich­nung am 7. Oktober

Mit einer beson­de­ren Ver­an­stal­tung setzt das Hospiz Zum Guten Hirten ein starkes Zeichen für mehr Offenheit im Umgang mit dem Lebens­ende. Die Kreis­zei­tung berichtet über die geplante Unter­zeich­nung der Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen

Am 7. Oktober wird im Roten­bur­ger Buhr­feind­saal die „Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen“ unterzeichnet.

Politik, Gesell­schaft und Pflege rücken damit gemeinsam das Thema Tod aus der Tabuzone.

Lesen Sie den voll­stän­di­gen Artikel in der Kreiszeitung ➜

Wenn Haltung sichtbar wird – Warum wir die Charta unterzeichnen

Hospiz Zum Guten Hirten – Wenn Haltung sichtbar wird

Es gibt Momente, die über das Heute hin­aus­rei­chen. Momente, die Haltung zeigen und für etwas stehen, das in der Gesell­schaft oft übersehen wird: das Lebens­ende. Sterben, Tod und Trauer sind nach wie vor Themen, die viele lieber aus­blen­den. Doch genau an dieser Stelle beginnt Ver­ant­wor­tung – und Menschlichkeit.

Am 07. Oktober 2025 wird in Rotenburg (Wümme) ein solches Zeichen gesetzt:

Die Charta zur Betreuung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Menschen wird feierlich unterzeichnet.

Ein Papier mit Kraft

Die Charta ist kein Gesetz, sondern eine Ver­pflich­tung, getragen von der Deutschen Gesell­schaft für Pal­lia­tiv­me­di­zin, dem Deutschen Hospiz- und Pal­lia­tiv­Ver­band sowie der Bun­des­ärz­te­kam­mer.
Sie for­mu­liert fünf Leitsätze, die klar machen, worauf es ankommt: Würde, Zugang, Ver­sor­gung, Forschung und Haltung.


Für das Hospiz Zum Guten Hirten ist die Unter­zeich­nung Ausdruck einer tiefen Über­zeu­gung: Niemand soll in der letzten Lebens­phase allein gelassen werden – unab­hän­gig von Herkunft, Alter oder Versicherung.

Einladung zum Mittragen

Alle sind ein­ge­la­den, Teil dieses Enga­ge­ments zu werden. Denn diese Haltung braucht Ver­bün­dete aus Medizin und Pflege, Politik und Zivil­ge­sell­schaft, Kirche, Nach­bar­schaft und Ehrenamt.


👉Alle Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung, dem Ort, den Leit­sät­zen und zur Mög­lich­keit, die Charta selbst zu unter­zeich­nen, finden Sie auf der Landing­page zur Charta-Unterzeichnung:


Jetzt mehr erfahren und dabei sein →